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3. Zusammenzug des Nachwuchskaders
Tenero 6.05 bis 11.05.02
Leiter:
Claude Ammann
Roland Schudel
Athleten:
Steffi Schärer
Daniela Ryf
Melanie Waser
Marc Widmer
Marc-Yvan de Kaenel
Jan van Berkel
Fabian Gouthy
Charles Rusterholz
Der Kaderzusammenzug wurde in das
Talentlager von Swiss Olympic integriert und fand in Tenero im Centro
Sportivo statt. Als beim Bezug der Zelte Decken verteilt wurden, war uns
schnell klar, das sehr kalte Nächte auf uns zukommen würden.
Am Eröffnungsabend wurden alle Sportarten
von den 600 Athleten begrüsst. Es wurde relativ spät und wir verzogen
uns dann in die kalte Nacht um in unseren Schlafsäcken um die Wette zu
frieren.
Am nächsten Tag war das Wetter wunderschön
und unsere Fahrräder warteten nur auf eine Ausfahrt. Zuerst holten wir
aber noch unsere Trainingskollegen (die Holländische Triathlonnati) ab.
Nach unserer Reise nach Venray, wohin wir eingeladen wurden, stiessen
die Holländer auf unsere Einladung hin zu uns. Das Radtraining ging
hinauf Richtung Val Verzasca an die grosse Staumauer. Spätestens hier
mussten wir unsere Vorurteile begraben das die Holländer nur im Flachen
Radfahren können. Es wurde ein Sprint nach dem anderen angezogen und die
Betreuer hatten ihre liebe Mühe noch folgen zu können.
Am Nachmittag war Schwimmen angesagt (das
Wasser war immerhin auf volle 20 Grad aufgeheizt), danach ein
Lauftraining auf der Bahn. Das Nachtessen und das Abendprogramm
(welches jeden Tag wechselte) waren von Swiss Olympic organisiert und
sehr abwechslungsreich gestaltet. Wir profitierten auch von den
Ausgleichsprogrammen, welche viele andere Sportarten im Angebot
hatten. Ab dem 3. Tag fing es an ununterbrochen zu Regnen und wir
mussten diverse Male unser Training ändern. Auch für unsere
Holländischen Freunde war es nicht immer einfach sich an die
Wetterverhältnisse anzupassen.
Das Nachwuchskader hatte auch diverse Möglichkeiten neue Trainingsformen kennenzulernen und in einem guten Umfeld zu trainieren. Es wurde grosser Wert auf Kameradschaft und Teamerlebnis gelegt, welches ja im Triathlon nicht immer selbstverständlich ist. Auch konnten wir in die Trainingsphilosophie eines anderen Landes hineinschauen, was sehr aufschlussreich und lehrhaft war. Wir werden die Tradition sicher fortsetzten und freuen uns schon auf nächstes Jahr. Claude Ammann |
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