|
J+S im
Rampenlicht : Von Jugend + Sport 1972 zu J + S 2000
Von Martin Gilomen, J+S
Fachleiter Triathlon
Die
Institution "Jugend+Sport" wurde im Jahr 1972 gegründet und hat während 30
Jahren der Förderung des Jugendsportes starke Impulse gegeben. Diese
bewährte Institution wurde nun neu überdacht, mit dem Ziel, modernen
Anforderungen besser begegnen zu können.
Die Sonderausgabe "mobile"
(Ausgabe 6 / 01, Dezember 2001) stellt das neue Gesicht von J+S 2000 vor
J+S 2000
- das Projekt
J+S 2000
will die Institution Jugend + Sport an die Veränderungen in Sport,
Gesellschaft und Freizeit anpassen. J+S soll damit für die nächsten
Jahrzehnte fit gemacht werden. Die Einführung ist auf den 1.1.2003
vorgesehen
J+S 2000
konzentriert sich auf regelmässigen, geleiteten Sport in einer verbindlichen
Gemeinschaft, welche die Jugendlichen mitgestalten und in der sie
Mitverantwortung übernehmen.
|
1 |
J+S
will Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren zu regelmässigem
Sporttreiben unter Anleitung in einer verbindlichen Gemeinschaft
motivieren. |
|
2 |
J+S
will Jugendlichen ermöglichen, Sport ganzheitlich zu erleben und
mitzugestalten.
|
|
3 |
J+S
will Jugendliche zu lebenslangem Sportreiben mit positivem Nutzen für
die Gesundheit motivieren. |
|
4 |
J+S
will die Qualität der sportlichen Jugendausbildung unter besonderer
Berücksichtigung der Regelmässigkeit und der Nachhaltigkeit steigern. |
J+S-Coach: Sachverständiger und Kommunikator in
einer Person
Der
J+S-Coach ist die neue Figur in J+S 2000. Als Drehscheibe des Vereins ist
sie mit allen Schaltstellen verbunden und kümmert sich darum, dass alles
rund läuft.
-
Der Coach
initiiert und koordiniert verschiedene Kurse im Verein und dokumentiert
diese im Coach Journal.
-
Er führt
das J+S-Trainingshandbuch ein und begleitet die Leiterinnen und Leiter bei
dessen Benutzung. Der Coach selber führt das Coach-Journal.
-
Der Coach berät die
Leiterinnen und Leiter.
-
Er ist
die Kontaktperson zum kantonalen J+S-Amt und erledigt administrative
Aufgaben. Das heisst, er ist für die Anmeldung, für die Kontrolle und für
die Abrechnung verantwortlich.
Ohne J+S-Coach gibt es in Zukunft in
Jugend+Sport keine Unterstützung mehr!
Im Sportfach Triathlon haben sich bis jetzt
21 Clubs
mit einem Coach gemeldet.
Clubs die bis jetzt keinen Coach gemeldet haben, können dies nachholen oder
sie melden sich bei einem ‚Nachbarclub‘. Insgesamt
haben sich rund 4'700 J+S-Coachs für die Ausbildung angemeldet. Die
Ausbildung dauert 3 Stunden. Alle J+S-Coachs werden von
den Kantonalen J+S-Ämtern eingeladen.
In der Liste können Sie sehen, wer bis jetzt angemeldet ist.
Liste J+S-Coachs (PDF-File, 500 kB)
Mit dem
Anmeldeformular kann man sich beim Kantonalen J+S-Amt noch nachmelden.
Anmeldeformular (PDF-File)
Unser
Verbandscoach ist: Rolf Heinrich, Chef Ressort Nachwuchs tri
Liste Verandscoach
Liste der Verantwortlichen beim Kantonalen J+S-Amt (PDF-File)
Trainingshandbuch:
Ein neues Instrument für Planung und
Kontrolle in einem
Bis jetzt
war die Planung mehr oder weniger Sache jedes Einzelnen. Das neue
Trainingshandbuch soll nun die Trainingsarbeit erleichtern.
è
Das
Trainingshandbuch ist das neue Planungs- und Notizbuch für Leiterinnen und
Leiter. Es hilft ihnen bei der Saison- und/oder Jahresplanung und bei einem
Teil der Lektionsvorbereitung und -nachbereitung.
è
Es ist
gleichzeitig ein Kontrollinstrument in Bezug auf Inhalt (Stoffprogramm),
Anwesenheit- und Leitereinsatz.
è
Es
wird in vorbereiteten Formaten im Internet zum Herunterladen
zur Verfügung stehen
www.baspo.ch/Jugend+Sport
Kursanmeldung
Vereinfachtes Verfahren in fünf Schritten
Das
Anmeldeverfahren läuft zentral über den J+S-Coach. Er meldet das gesamte
Sportangebot mit allen geplanten Kursen, Trainings, Trainingsweekends,
Trainingslager und Camps seines Vereins. Der Verein erhält für das
durchgeführte Angebot eine Pauschalentschädigung.
è
Der Leiter
eröffnet sein J+S-Trainingshandbuch und der Coach sein J+S-Coach-Journal.
è
Der Leiter
entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Coach das Programm seines Kurses.
è
Der Coach
überträgt die notwendigen Daten auf das Anmeldeformular.
è
Spätestens drei
Wochen vor Beginn des ersten J+S-Kurses muss die Anmeldung beim kantonalen
J+S-Amt eintreffen.
è
Mit der
Unterschrift des kantonalen J+S-Amtes wird das Angebot bewilligt.
Finanzen: Gleich viel, aber anders verteilt
Neue Wege bei
der Unterstützung der Jugendarbeit sollen vermehrt die Regelmässigkeit und
Nachhaltigkeit von Angeboten und weniger die Anzahl der Teilnehmenden
berücksichtigen.
è
Ein Organisator
muss verschiedene Kriterien erfüllen, damit er ein J+S-Sportangebot für
Jugendliche ausschreiben kann: Kurs- oder Lagerdauer, Leiter, Jugendliche,
Infrastruktur, Programm, u.a.m.. Dafür wird er vom J+S mit einer
finanziellen Pauschalentschädigung (Sockelbeitrag) unterstützt.
è
Einzelne Parameter
wie beispielsweise Trainingshäufigkeit oder Anzahl Stunden, Anzahl
Teilnehmende, können zu einer Erhöhung der Pauschalentschädigung führen.
è
Die
Pauschalentschädigung setzt sich für die verschiedenen Nutzergruppen
unterschiedlich zusammen.
Kursabschluss: Vereinfachte Administration
Die
Kursauswertung ermöglicht, qualitativ und quantitativ Bilanz zu ziehen und
auf dieser Basis die Zukunft zu planen.
-
Nach Kursschluss
werden die bei der Anmeldung gemachten Angaben als Basis verwendet. Aufgrund
des effektiven Soll-Ist-Vergleichs können dabei allfällige Anpassungen
gemacht werden. Mitzuliefern sind ebenfalls die statistischen Angaben
(tätige Jugendliche und aktive Leitende).
-
Das
Trainingshandbuch bildet die Grundlage für die Auswertung.
-
Der J+S-Coach
bespricht den Kursverlauf zusammen mit den Leitenden und plant gleichzeitig
das nächste Jahr.
Unterstützung der
Jugendangebote
Die Nutzergruppen unterscheiden sich bei der
Sportausübung in den Zielsetzungen, in den
Leitungsformen und den Rahmenbedingungen. Darin drückt sich die Vielfalt des
Sportes aus. J+S unterstützt mit angepassten, differenzierten Leistungen und
mit Pauschalbeiträgen die Träger von Jugendangeboten, damit sie diese
aufrecht erhalten und optimieren.
J+S 2000 definiert
sechs Nutzergruppen:
1. Jahres- und Saisonkurse der Sportvereine (mit dem J+S-Fach Triathlon)
2. Jahres- und Saisonkurse der Outdoor-Sportclubs
3. Lager der Jugendverbände
4. Lager der Gemeinden, Verbände, kantonalen Sportämtern
5. Freiwillige Lager und Kurse der Schulen
6. Sportarten, die nicht ganz dem J+S-Sportverständnis entsprechen (mit
reduzierten Leistungen)
Im Weiteren unterstützt J+S die Nachwuchsförderung der Verbände.
|